Wie die Offiziere das Spiel beeinflussen
Profile, Punkte und Einsatzmöglichkeiten
In diesem Artikel möchte ich kurz erklären, wie die Offiziere in color&line rebel yell funktionieren, wie man sie einsetzt und welchen Hintergrund die Idee hat.
Um das Spiel spannend zu machen, kann man nicht nur unterschiedliche Einheiten aufstellen, sondern hat auch die Möglichkeit, seine Armee durch Offiziere zu individualisieren. Je nach Rang (und Punktewert) verfügen die Divisionskommandanten über mehrere Fähigkeiten, mit denen sie die Truppen ihrer eigenen Division beeinflussen können. Aktuell gibt es mehr als ein Dutzend unterschiedlicher Fähigkeiten. Einige stehen jeweils nur dem Süden oder dem Norden zur Verfügung, doch gerade die Kombination der verschiedenen Fähigkeiten macht die Individualität der Offiziere aus.
»Ich würde diesen Krieg so hart wie möglich machen und keine Müdigkeit zeigen, bis der Süden um Gnade bittet.«
Wichtig war mir dabei, dass sich bei allen Fähigkeiten ein historischer Bezug zu den realen Fähigkeiten der Kommandanten herstellen lässt, sodass auch dadurch mehr »ACW-Feeling« im Spiel entsteht. Das folgende Beispiel zeigt die Profilkarte des Nordstaaten-Generals William Tecumseh Sherman:
Sherman war bekannt für seine Taktik der Verbrannten Erde, mit der er an der Ostküste ganze Gebiete der Südstaaten verwüstete und so zum Sieg der Nordstaaten beitrug. Im Spiel kann Sherman diese Fähigkeit einsetzen, um den Gegner von Ressourcen abzuschneiden. Gewaltmarsch ermöglicht ihm ein schnelleres Vorrücken, und Feuerkraft stärkt ein Regiment seiner Division beim Feuern auf den Feind. Wie bei allen anderen Offizieren darf er pro Runde nur eine seiner Fähigkeiten einsetzen. Diese beeinflussen jeweils entweder ein einzelnes Regiment (Feuerkraft), die gesamte Division (Gewaltmarsch) oder den Gegner (Verbrannte Erde).
Die Auswahl unterschiedlicher Divisionskommandanten bietet somit die Möglichkeit, die Offiziere an die eigene Spielweise anzupassen. Außerdem können Divisionen mit verschiedenen Schwerpunkten aufgestellt werden: eine eher für den Angriff geeignet, eine andere eher defensiv.
Die unterschiedlichen Fähigkeiten haben jeweils einen eigenen Punktwert, sodass Offiziere unterschiedlich »teuer« in der Aufstellung sind. Da man für denselben Punktwert unter Umständen auch eine zusätzliche Einheit »kaufen« kann, ist es oft eine Überlegung wert, lediglich einen einfachen und kostengünstigen Divisionskommandanten aufzustellen.
Was alle Divisionskommandanten gemeinsam haben, ist ein Bonus auf den Befehlstest sowie die Möglichkeit, pro Runde ein Regiment mit Nachschub zu versorgen, sofern sich dieses Regiment beziehungsweise der Supply Wagon in der notwendigen Reichweite befindet.