Am 09. Mai war die ad arma Convention in Walsheim bei Landau, und ich war zum ersten Mal dabei. Warum ich die ad arma nicht schon früher bemerkt habe, ist mir aus heutiger Sicht völlig rätselhaft. Nur eine gute Stunde von Frankfurt (Main) entfernt ist das ungefähr die gleiche Distanz, die ich auch zur SZENARIO zurücklege (zumindest dann, wenn man nicht vorher in die falsche Richtung fährt, so wie ich).
Kurz vorweg: Die Ad Arma wird für mich zum Pflichttermin. Das hat wirklich Spaß gemacht – tolles Publikum, nette Orga, gutes Catering. Sogar das Wetter hat mitgespielt, sodass wir mittags im Freien essen konnten. Die Convention läuft nur über einen Tag, ist aber etwas kleiner als die SZENARIO, sodass das vollkommen ausreicht.
Da ich zu dieser Convention eingeladen war, Rebel Yell zu präsentieren, hatte ich leider keine Möglichkeit, einige der tollen Demotische selbst auszuprobieren. Das war natürlich schade, aber das kann ich ja beim nächsten Mal nachholen.
Präsntaion von color&lone Rebel Yell
Die Präsentation hat großen Spaß gemacht. Wir haben jedes Mal mit mehr als zwei Personen gespielt. Es ist toll zu sehen, dass das wunderbar funktioniert, und irgendwie macht es auch besonders viel Spaß, mit mehreren Personen zu spielen. Interessant war dabei vor allem zu beobachten, wie gut das Zusammenspiel funktioniert, wenn man die Divisionen aufteilt und dann gemeinsam überlegen muss, wie man den General strategisch positioniert.
Vielen Dank an meine Mitspieler. Es war wieder schön zu sehen, dass das Spiel Spaß macht. Ich leide jedes Mal mit jedem mit, der in der Hitze des Gefechts ein Regiment verliert. Gleichzeitig zeigt sich aber auch immer deutlicher, dass die Regeln inzwischen wirklich rund sind und es eigentlich kaum noch etwas zu verbessern gibt.
Eine kleine Sache ist mir allerdings – und auch meinen Mitspielern – aufgefallen, die ich ändern werde: Der Moraltest ist aktuell so aufgebaut, dass unterschiedliche Würfelergebnisse verschiedene Auswirkungen haben. Bei einem besonders hohen Wurf konnte man bisher einen Verlustmarker entfernen, sofern die Einheit bereits einen hatte. Das klingt zunächst logisch und nett. Allerdings ergab sich eine Situation, in der eine Einheit von Artillerie beschossen wurde, dabei keinen neuen Verlustmarker erhielt, aber dennoch einen Moraltest ablegen musste. Dieser fiel so hoch aus, dass die Einheit einen früheren Verlustmarker entfernen durfte. Das ist natürlich völlig unlogisch – nach dem Beschuss stand die Einheit besser da als vorher. Deshalb wird diese Regel gestrichen.
Am Ende des Berichtes noch einmal vielen Dank an die Orga – alles tolle und nette Leute!
Spieltisch am 09.05.2026